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John Adams, Sie sind mit Opern über zeitgenössische Themen wie Nixon in China oder Death of Klingenhoffer bekannt geworden. Warum haben Sie bei Ihrem neusten Werk für die Opernbühne, A Flowering Tree, auf ein mehr als 2000 Jahre altes indisches Märchen zurückgegriffen?
Warum singt der Chor in A Flowering Tree in spanischer Sprache, während die Texte der Solisten englischsprachig sind?
Simon Rattle, John Adams war bei den Proben von A Flowering Tree in Berlin zugegen. Wie ist es für einen Dirigenten, unmittelbar mit dem Komponisten zusammenarbeiten zu können?
John Adams, welche Rolle übernehmen Sie als Komponist, wenn Sie Ihr Werk nicht selbst dirigieren, sondern die Aufführungsvorbereitungen begleiten?
Im II. Akt von A Flowering Tree gibt es eine Szene, in der die Sängerinnen und Sänger des Chores nicht nur in herkömmlicher Weise singen, sondern auch verschiedene Geräusche produzieren. In der Generalprobe haben Sie diesen Abschnitt mehrfach wiederholt und die Schlagzeuger der Berliner Philharmoniker gebeten, den Rundfunkchor zu unterstützen. Welche Schwierigkeiten mussten überwunden werden?
John Adams, Sie sind nicht nur Komponist, sondern auch Dirigent? In welchem Verhältnis stehen beide Tätigkeiten?
John Adams, können Sie uns Ihren Schaffensprozess etwas näher beschreiben? Welche Rolle spielt die Auseinandersetzung mir anderer Musik für Ihr eigenes Komponieren?
Der Amerikaner John Adams, einer der meistgespielten Komponsten der Gegenwart, schöpft aus vielen Inspirationsquellen: aus der Musik von Johann Sebastian Bach und Duke Ellington, aus Mozart-Opern und dem amerikanischen Musical, aus der musikalischen Moderne und dem Rap.
Am 21. Dezember 2006 führten die Berliner Philharmoniker unter Sir Simon Rattle erstmals in Deutschland Adams Oper A Flowering Tree auf. Im Anschluss an die Generalprobe beantworteten der Komponist und der Dirigent Berliner Oberschülern die folgenden Fragen.

