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Zwischen Kaukasus und dem Kaspischen Meer liegt das Land Aserbaidschan. Man spricht dort eine, dem Türkischen eng verwandte Sprache, die vorherrschende Religion ist allerdings, wie im benachbarten Iran, der schiitische Islam. Der heutige Staat Aserbaidschan besitzt flächenmäßig die Größe Österreichs, viele Aserbaidschaner leben jedoch außerhalb des Landes, im Norden Irans.
Die aserbaidschanische Kunstmusik, die so genannte mugam-Tradition, erhielt starke Impulse von den großen Nachbarkulturen der Osmanen, vor allem jedoch vom Iran. Wie dort pflegt man eine Vokalmusik voller Improvisationen, reicher melodischer Verzierungen und oft überwältigendem emotionalen Ausdruck. Ein komplexes System von 13 melodischen Grund-Modi und etwa hundert Melodietypen bestimmen die Lieder und Tanzlieder, die vornehmlich von der Laute Tar, der Fiedel Kamancha und Rahmentrommeln begleitet werden.
Alim Qasimov ist der bekannteste mugam-Sänger der Gegenwart und mittlerweile längst in der Weltmusik-Szene ein internationaler Star. Konzertreisen führten ihn nach Nord- und Südamerika, Europa und in den Iran. Gemeinsam mit seinem Ensemble führt er in die Musikkultur seines Landes ein.
10.00 – 11.30 Uhr Workshop I:
Einführung in aserbaidschanische Musiktradition, Liedtexte und aktuelle Entwicklungen (für alle Interessierten ab 12 Jahren).
Anmeldung für Workshop I bis zum 21. April 2011
13.00 – 14.30 Uhr Workshop II:
Erlernen und Musizieren von aserbaidschanischen Rhythmen und Melodien (für MusikerInnen, die sich der aserbaidschanischen Spielweise annähern möchten). Der Workshop erfordert von einigen Teilnehmer aktives Vor - und Mitspielen. MusikerInnen werden gebeten, ein kurzes Resumée der Erfahrung mit außereuropäischer Musik und Improvisation beizufügen.
Anmeldung für Workshop II bis zum 15. April 2011
Anmeldung und Information per Telefon oder Email:
Tel. 030/25488-353
Email
Dieses Projekt wird veranstaltet in Kooperation mit der Aga Khan Music Initiative. Die Workshops stehen thematisch in Zusammenhang mit dem Alla-turca-Konzert am 10. Mai.


